Protector Walzenstuhl
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Eine speziell errichtete Bio-Futtermühle in Österreich, ausgelegt für hygienische Verarbeitung und zuverlässige Trennung, unterstützt die regionale Bio-Landwirtschaft mit einer Kapazität von 30 Tonnen pro Stunde.
| Land: | Österreich |
| Kapazität: | 30 t/h |
| Typ: | Konventionell |
| Futtermühlentyp: | Bio-Mischfutter |
| Jahr | 2022 |
Eine speziell errichtete Bio-Futtermühle in Österreich
Während die Nachfrage nach biologischem Mischfutter weiter wächst, passen viele Hersteller bestehende Anlagen an, um den Anforderungen der Bio-Produktion gerecht zu werden. Gsellmann Mischfuttererzeugung GmbH entschied sich bewusst für einen anderen Weg und baute eine vollständig neue Bio-Futtermühle von Grund auf. Das Ergebnis ist eine in Europa einzigartige Anlage. Der Bau der Fabrik begann im August 2021 unter der Projektleitung von Ottevanger Milling Engineers.
Gsellmann und Ottevanger verbindet eine langjährige Partnerschaft als Familienunternehmen, die seit mehr als 20 Jahren zusammenarbeiten. Ottevanger hat Gsellmann mit einer Vielzahl von Maschinen für die konventionelle Mischfutterproduktion beliefert, darunter auch spezialisierte Lösungen wie eine komplette Mehlsterilisations- und Heizlinie mit einer Kapazität von 15 Tonnen pro Stunde für Geflügelfutter. Die neue Bio-Futtermühle mit einer Kapazität von 30 Tonnen pro Stunde stellt den logischen nächsten Schritt in dieser Zusammenarbeit dar.
Die Anlage ist in erster Linie auf den regionalen Markt ausgerichtet, in dem viele kleinere und spezialisierte Bio-Betriebe tätig sind. Nach der Inbetriebnahme werden rund 70 % der Produktionsmenge aus Futter für Legehennen bestehen. Ein kleinerer Anteil entfällt auf Rinderfutter, das indirekt die Produktion von Bio-Milch und entsprechenden Bio-Milchprodukten unterstützt.
Die Herstellung von Bio-Mischfutter erfordert eine strikte Trennung zwischen biologischen und konventionellen Rohstoffen. Gsellmann verarbeitet zertifizierte Bio-Getreide, die ohne den Einsatz von Pestiziden angebaut werden. Um Kreuzkontaminationen zu vermeiden, wurde die Fabrik mit getrennten Produktionslinien und einem starken Fokus auf Hygiene konzipiert.
Bio-Getreide ist anfälliger für Verunreinigungen wie Mykotoxine, weshalb eine gründliche Vorreinigung vor dem Eintritt in die Produktionslinie unerlässlich ist. Darüber hinaus wird das Mehl während des Produktionsprozesses erhitzt und sterilisiert. Dies ist insbesondere bei Geflügelfutter von entscheidender Bedeutung, da hier die Vermeidung von Salmonellen und die Reduzierung des Säureeinsatzes höchste Priorität haben. Die Erfahrung und das Fachwissen von Ottevanger Milling Engineers im Bereich der hygienischen Futtermittelproduktion spielten eine wesentliche Rolle bei der erfolgreichen Bewältigung dieser Herausforderungen.