Rohstoffannahme
- Hohe Mischgenauigkeit
- Schnelle Entleerung
- Effizienter Betrieb
Eine moderne Heimtierfutter-Produktionsanlage in Veghel, ausgelegt für schnelle Marktinnovationen und flexible Rezepturentwicklung. Die Anlage kombiniert fortschrittliche Automatisierung mit zukunftssicheren Produktionsmöglichkeiten und ermöglicht die Herstellung von glutenfreien, vegetarischen sowie fleischreichen Heimtierfutterprodukten.
| Land: | Niederlande |
| Kapazität: | 10 t/h |
| Typ: | Heimtierfutter |
| Futtermühlentyp: | Konventionell |
| Jahr | 2022 |
Eine gemeinsame Vision in der Futtermittelinnovation
Der Heimtierfuttermarkt entwickelt sich weiterhin rasant, sowohl hinsichtlich Produktionsvolumen als auch der Nachfrage nach innovativen Rezepturen. Vobra Special Petfoods reagierte auf diese Entwicklung mit dem Aufbau einer komplett neuen Produktionslinie in Veghel, die hochflexible Produktionsprozesse sowie eine verbesserte Kontrolle über Produktqualität und -zusammensetzung ermöglicht.
Als das angrenzende Grundstück zur bestehenden Anlage verfügbar wurde, erhielt Betriebsleiter Paul Stoutjesdijk die Möglichkeit, eine zukunftssichere Fabrik zu konzipieren. Die neue Installation legt den Fokus nicht nur auf Kapazitätserweiterung, sondern insbesondere auf Innovation. Fortschrittliche Automatisierung ermöglicht eine präzise Steuerung von Krokettengröße, -form und Feuchtigkeitsgehalt, wodurch die Akzeptanz verbessert und die Eignung für den Export erhöht wird.
Die Anlage unterstützt die Verarbeitung frischer Rohstoffe wie Gemüse und ermöglicht eine optimierte Verarbeitung von Kartoffeln und Reis, wodurch der steigenden Nachfrage nach veganen und glutenfreien Heimtierfutterprodukten entsprochen wird. Gleichzeitig ist die Produktion von Rezepturen mit höherem Fleisch- und Fischanteil möglich, was den sich wandelnden Verbraucherpräferenzen entspricht. Mit mehr als 500 möglichen Rezepturen bietet die neue Anlage Vobra eine hohe Flexibilität zur schnellen Anpassung an unterschiedliche Marktanforderungen.
Die Fabrik wurde zudem skalierbar ausgelegt, sodass zukünftig eine zusätzliche Produktionslinie integriert werden kann. Mit 36 Rohstoffsilos, einem umfangreichen Tanklager und 84 Dosierpunkten wurde die Produktionskapazität auf etwa 50.000 Tonnen pro Jahr erhöht.
Als Hauptauftragnehmer war Ottevanger für das Engineering und die Realisierung des neuen Produktionsturms sowie für Anpassungen an der bestehenden Anlage verantwortlich. TSC lieferte den Siloblock mit 24 Kleinzellen, während IVS die komplette Flüssigkeits- und Dampfinstallation bereitstellte.